In den zahlreichen Hohlräumen an der Karosserie und am Unterboden eines Autos kann sich Schmutz und Wasser ansammeln. Bei älteren Modellen (bis Mitte der 90-er Jahre) gab es meist keine Hohlraumversiegelung.

Eine Korrosion wurde häufig erst bemerkt, als die Karosserie bereits durchgerostet war. Beginnen Türen und Kotflügel bereits Blasen zu werfen, ist es in der Regel zu spät und die Reparatur wird teuer. Denn bevor ein neuer Unterbodenschutz und eine Hohlraumversiegelung aufgetragen werden können, müssen zunächst erst teure Schweißarbeiten erledigt werden.

Wird die Versiegelung bereits vorbeugend durchgeführt, dann sind die empfindlichen Stellen an Ihrem PKW vor Korrosion geschützt. Vor allem an Old- und Youngtimern ist eine regelmäßige konservierende Behandlung empfehlenswert. Das Beschaffen von Ersatzteilen ist vielfach schwer bis unmöglich. Einzelanfertigungen von bestimmten Karosserieteilen schlagen nicht selten mit vielen tausend Euro zu Buche.

Werden an Ihrem Kraftfahrzeug Reparaturen durchgeführt, dann sollten Sie hinterher auch den Hohlraumschutz nicht vergessen. Denn häufig wird gerade nach Restaurationen das Thema Hohlraumversiegelung links liegen gelassen. Folglich kann Ihr PKW schneller wieder rosten, als Sie es bemerken werden.

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Der Ablauf

Bevor der Hohlraumschutz aufgetragen wird, muss Ihr Kraftfahrzeug auf die Hebebühne. Verdeckte Rost-Stellen werden häufig erst mithilfe einer Kamera am Bildschirm sichtbar gemacht. Schäden am Unterboden lassen sich einfacher einschätzen. Bestimmte Teile der Karosserie müssen vor der Arbeit demontiert und abgeklebt werden, damit sie nicht mit der Versiegelung in Kontakt kommen. Dann werden die Roststellen gereinigt und eventuell abgeschliffen. Häufig ist es erforderlich in vorhandene Löcher Blechteile einzuschweißen. Versteckte Roststellen lassen sich gut mit einem Rostumwandler behandeln. Dadurch wird ein Fortschreiten der Korrosion gestoppt und es kann mit der Hohlraumversiegelung begonnen werden.

Es ist wichtig, dass bei der Arbeit mit der Hohlraumversiegelung unbedingt Schutzkleidung, Schutzbrille, Arbeitshandschuhe und eine Schutzmaske getragen werden. Schwer zugänglichen Hohlräumen rückt man am besten mit einem speziellen Sprühwerkzeug mit Kapilarschläuchen und Düsen auf den Leib. Die Produkte werden in die Ablauflöcher des Fahrzeugs eingeführt und bis in die Hohlräume vorgeschoben. Wollen Sie selbst Hand an Ihr KFZ legen, dann finden Sie auf dem Markt Sprühdosen und Sprühwerkzeuge zum Anbringen der Versiegelung.

Achten Sie darauf, dass die fettige Flüssigkeit nicht mit den Bremsen in Berührung kommt. Kleinste Spritzer könnten dazu führen, dass die Bremskraft verloren geht. Empfehlenswert ist es, die Versiegelung des Hohlraums mit einem Unterbodenschutz zu vereinen.

Wie oft und wann soll die Versiegelung des Hohlraums durchgeführt werden?

Wenn Sie sich einen neuen PKW kaufen, ist es ratsam die Versiegelung innerhalb von 12 bis 18 Monaten zu erneuern. Besonders in der kalten Jahreszeit, ist es wichtig (Streusalz, Feuchtigkeit), dass alle Hohlräume geschützt sind. Sollten Sie ein gebrauchtes Fahrzeug erwerben, dann wird es selbstverständlich sein, dass der Hohlraum neu versiegelt wird. Falls Sie den Schutz alle sechs Monate erneuern, schieben Sie einer Korrosion und einer lästigen Rostbildung einen Riegel vor. Lieber einmal zu viel geschützt als einmal zu wenig. Manche Mittel zur Versiegelung riechen ein wenig aggressiv, aber der unangenehme Duft verfliegt in der Regel ziemlich schnell.

Welche Bereiche sind besonders zu beachten?

Jedes Kraftfahrzeug ist mit einer Menge Hohlräumen versehen. Dort können sich Roststellen verbergen. Damit das erst gar nicht passiert und das Blech dort nicht zu rosten beginnt, sollten Sie für eine regelmäßige Versiegelung dieser Hohlräume sorgen. Dadurch bleibt die Karosserie Ihres Fahrzeugs stabil und das Blech wird nicht durchrosten. Werden die Hohlräume und der Unterboden stiefmütterlich behandelt, dann kann das Metall rosten.

Danach sind meist teure Reparaturen und Schweißarbeiten fällig. Nicht bei jedem Fahrzeug ist es möglich, rostige Teile herauszutrennen und neue einzuschweißen. Rostige Stellen bilden sich häufig an den Einstiegen, an den Kofferraumdeckeln sowie an den Motorhauben und an den Türen eines Fahrzeugs. Es lohnt sich in die Konservierung Ihres PKWs zu investieren, denn langfristig sparen Sie damit Geld. Kostenintensive Reparaturen, die durch Rostschäden entstehen, bleiben meist aus.

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